Ersteindruck: Amazon (Prime) Instant Video

Was lange währt wird endlich gut?
In den Staaten schon seit einigen Jahren integraler Bestandteil von Amazons stetig wachsendem Produktportfolio, startet der Amazon Instant Video Service diese Woche auch offiziell in Deutschland.

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Für künftig 49€ im Jahr (Bestandskunden zahlen 29€ bis zur nächsten Vertragsverlängerung) bekommt man außerdem als Prime Kunde nicht mehr nur den kostenlosen Premiumversand und ein e-Book pro Monat zum Ausleihen, man darf sich fortan auch aus Amazons neuer Online-Videothek bedienen.

Erste Eindrücke zu Amazon Instant Video
Mein größter Kritikpunkt in Sachen deutsche Online-Videotheken war die bisher mehr als dürftige Auswahl an Video On-Demand Inhalten. Darüber hinaus werden amerikanische TV-Serien oft nur mit deutscher Tonspur angeboten.

Nun, zumindest was die Auswahl angeht, kann sich Amazon Instant Video zum Start mit über 25.000 Titeln durchaus sehen lassen.

Was das Prime Portfolio angeht, sind es nach Angaben Amazons immer noch 12.000 Titel, allerdings lässt sich meiner Ansicht nach eine gewisse Augenwischerei, v.a. beim ersten Besuch des Amazon Instant Video Stores, nicht ganz abstreiten.

Wieso? Und was meine ich denn mit Prime Portfolio? Nun, leider steckt hier der Teufel so etwas im Detail. Nicht alle im Amazon Video Store angebotenen Inhalte sind als Prime Mitglied nutzbar. Prime Inhalte sind explizit als solche gekennzeichnet.

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Für jeden angebotenen Titel wird ausgewiesen ob als Prime-Inhalt und in HD verfügbar

Ähnlich verhält es sich mit HD Inhalten, nicht jeder Film oder Serie ist in HD verfügbar, bleibt zu hoffen dass Amazon sein Angebot da mittelfristig weiter ausbaut. Ärgerlich auch, dass es weder alternative Tonspuren noch Untertitel gibt.

Die im Instant Video Store verfügbaren Titel lassen sich entweder für 48h ausleihen (zwischen 4-5€ für FIlme, 2-3€ für Serien) oder kaufen (variiert so zwischen 7€ bis 16€ für Filme, Serien können als Episoden oder ganze Staffel gekauft werden).

Wirklich günstig ist das nicht. Wer den Weg über die traditionelle Videothek nicht scheut, bekommt für 5€ den Film seiner Wahl als Blue-ray und ne Tüte Mikrowellenpopcorn + 2 Liter Flasche Cola gleich dazu.

Was demgegenüber positiv auffällt ist die gute Performance, je nach verfügbarer Bandbreite skaliert Amazon die Bildrate und auf Wunsch kann man High-Definition Inhalte auch in Standard-Definition anschauen.

Wer viel unterwegs ist und nicht streamen kann der hat die Option Inhalte komplett runterzuladen und später ohne Internetverbindung anzusehen. Diese lassen sich selbstverständlich auf Amazons Kindle HDX abspielen, andere mobile Geräte wie das iPad und iPhone oder Konsolen wie die PS3 und Xbox werden auch unterstützt. Kurioserweise bisher jedoch keine anderen Android Geräte.

Die Auswahl an derzeit verfügbaren Prime-Inhalten geht generell in Ordnung. Neben beliebten  TV-Serien (Breaking Bad, Big Bang Theory, HIMYM) finden sich auch gute und aktuelle Kinofilme (Star Trek: Into Darkness) und auch viele ältere Filmperlen (The Big Lebowski, Into the Wild, Terminator 2).

Bisheriges Fazit
Als erster ernstzunehmender Anbieter auf dem deutschen Markt legt Amazon, zumindest was die Anzahl der verfügbaren Inhalte angeht, einen soliden Start hin. Wer sowieso schon Prime Kunde ist sollte sich das Ganze mal anschauen, jedem anderen würde ich empfehlen abzuwarten bis Amazon sein Angebot weiter ausgebaut hat, weitere Endgeräte unterstützt und die Inhalte ggf. günstiger werden.

Außerdem stehen die Chancen nicht schlecht, dass weitere namhafte Video-On-Demand Anbieter demnächst folgen. Netflix z.B. hat seinen Dienst jetzt auch in Schweden gestartet (inkl. alternativer Tonspuren) und hat sich bereits mehrfach über eine Expansion nach Europa geäußert.

Fraglich bleibt auch was aus den Prime-Kunden wird die kein Interesse an den Videoinhalten haben. Bisher gibt es nämlich keine Alternative zu dem jährlichen Komplettpaket für 49€.

Wir werden selbstverständlich weiterhin über aktuelle Entwicklungen diesbezüglich berichten. Allen Amazon Prime Kunden erstmal viel Spaß beim Streamen!

(m)ein Herz für Sportdokus

Sportevents sind spannend, ob live im Stadion, beim Public Viewing oder zu Hause auf der Couch. Mal mehr, mal weniger, ist man emotional involviert, fiebert mit seinem Verein, für seine Ikone und lässt sich von der Spannung mittragen, die sich in derlei Events entwickelt. Garantie für Spannung gibt es keine, abgesehen davon, dass man dieser Tatsache schon eine gewisse Spannung zuschreiben kann. Nach Abpfiff ist der Käse dann auch soweit gebissen. Wer nicht gerade Spielanalysen für den FC Bistelwies im Arbeitsvertrag stehen hat, hat auch keine Veranlassung sich solch Schnöppes in voller Länge ein zweites Mal ins Gemüt zu zwirbeln. Daher gibt’s auch nicht sowas wie “FC Bayern 2013 – die komplette Staffel inkl. alle Spiele in der 147 Stunden DVD Box”.
Was es allerdings gibt – und hiermit sei der Bogen zum Topic geschlagen – die 180 Minuten Doku über die Saison. [In dem Fall leider eher negativ gefeiert]

Was erwarte ich also vom Genre? Kenne ich doch die Ergebnisse, habe ich doch alles in voller Länge oder zumindest zusammengefasst gesehen.

Für mich sind das drei Dinge: Information, ein anderer Blickwinkel und Erinnerung.

Meine zwei Lieblinge des Genres, die unterschiedlicher nicht sein könnten, nun kurz vorgestellt:

Deutschland ein Sommermärchen
Vorweg: kein Werk bewegter Bilder hat mich je mehr “berührt” als dieses. [Trotz der Tatsache, dass ich bekennender Nichtfan Wortmanns bin.] Dazu führen verschiedene Umstände. Dass ich Fußball liebe und es auch lange gelebt habe. Dass ich 2006 mitten drin war, als Public Viewing der Shit wurde. Dass der Verlauf der Fussball-WM nicht spannender hätte sein können. Dass sich hier im Land was richtig großes, positives bewegt hat.
Die Doku schafft es festzuhalten, wie es damals war und transportiert somit ein gutes Stück Erinnerung. Darüber hinaus sieht man die Kollegen Schnürschuh auch mal abseits des Platzes und wie die die Zeit wahrgenommen haben. Kurz gesagt: nach der entscheidenden Flanke von Odonkor auf Neuville wird für mich das Bild rund, wenn ich den kompakten Flitzer dann noch mit Zahnbürste in der Kauleiste kennenlernen darf.

Also: anscheuen und für die WM 2014 einstimmen.

 

Senna
In ein gänzlich anderes Horn bläst die Formel 1 Doku Senna. Ausser zum ausnüchtern an beschaulichen Sonntagen, schenke ich dem brummenden Geflitze reichlich wenig Aufmerksamkeit. Ayrton Senna war vor meiner Zeit und mir nur vom Namen her ein Begriff. Mehr oder weniger zufällig bin ich über die Doku gestolpert und war trotz lediglich rudimentären Interesses begeistert. Spannend, tragisch, persönlich. Ein durchaus lohnenswerter Blick in einen wahnwitzigen Zirkus umstrittener Superlativen, hinter dem sich die meisten Spielfilme verstecken können – nein, müssen.

 

Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

Okay, zugegeben, das is jetz erstmal nichts brandneues.

Dennoch haben die wenigsten in meinem Freundeskreis bisher etwas von Dr. Horribles Sing-Along Blog gehört. Höchste Zeit das zu ändern!

Die Gerüchteküche brodelt außerdem gerade über einen Nachfolger, Joss Whedon (Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D., Avengers, Buffy) hatte sich erst letztens mehr oder weniger konkret dazu geäußert.

Um was geht’s?
Dr. Horrible’s Sing-Along Blog ist ein 3-teiliges low-budget Web Musical und handelt vom namensgebenden Videoblog des aufstrebenden Bösewichts Dr. Horrible, gespielt von Neil Patrick Harris (anderen vielleicht geläufiger als der ewige Frauenheld Barney Stinson, oder als das 16-jährige Wunderkind in der gleichnamigen Serie Doogie Howser, M.D.). Dr. Horrible jedenfalls versucht in die berüchtigte und prestigeträchtige Evil League of Evil aufgenommen zu werden, seine finsteren Pläne werden in der Regel jedoch vom breitschultrigen Captain Hammer (gespielt von Nathan Fillion) vereitelt.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, begegnet ihm im Waschsalon auch noch die wunderschöne Penny (Felicia Day), in die er sich selbstverständlich hoffnungslos verliebt.

Selbstredend spielt ihm sein Nemesis Captain Hammer dabei wieder in die Karten. Nachdem er Pennys Leben rettet, hat sie nur noch Augen für ihn. Mehr als genug Motivation für Dr. Horrible also seine finsteren Pläne in die Realität umzusetzen, den Helden zu stürzen und Penny für sich zu gewinnen.

Die Besetzung von Dr. Horrible mag zwar im ersten Moment relativ dünn erscheinen, alle Schauspieler sind aber bekannte Gesichter (Gastauftritte inklusive) aus anderen beliebten Comedy TV-Serien der letzten Jahre.

Untermalt wird das sowieso schon urkomische Miniepos von tollen Musical Sing-Alongs. Neil Patrick Harris lässt seine broadwayerprobten Stimmbänder spielen und liefert die gewohnte Qualität, während Nathan Fillion nicht minder überzeugend den superstarken Einfaltspinsel und Felicia Day (wie so oft) das entzückende Mädchen daher trällern.

Der komplette Film lässt sich über Youtube anschauen, viel Spaß damit!

Geek and Sundry’s Tabletop

Ihr spielt Brettspiele oder habt einen guten Freund der selbiges gerne tut und demnächst vielleicht Geburtstag hat? Falls ja, dann tut euch den Gefallen und schaut mal bei Geek & Sundry’s Tabletop Channel rein:

Worum geht’s?
Geek & Sundry’s Tabletop wird von keinem Geringeren moderiert als Wil Wheaton, den Trekkies besser bekannt als Wesley Crusher, der Big Bang Theory Fanschaft geläufig als Sheldon Coopers ehemaliger Erzfeind. Davon mal abgesehen hat er als 14 jähriger in der wohl besten Stephen King Filmadaptionen mitgespielt.

Wie dem auch sei, Wil Wheaton läd sich für jede Folge Tabletop andere bekannte Gesichter aus Serien (Seth Green, Jeri Ryan), Leute aus der Videospielbranche (Troy Baker, Greg Zeschuk) und Autoren (Patrick Rothfuss) zu sich an den Tisch, um dann in gemeinsamer Runde ein Brettspiel (im englischen “tabletop game”) zu spielen. Dabei lernt man nicht nur wie das Spiel funktioniert, man wird auch 30 Minuten lang prima unterhalten und erfährt oft interessante Details über die geladenen Gäste. Und wenn dann auch noch die charmante Gastmoderatorin Felicia Day mit am Tisch sitzt schlagen die Geekherzen unweigerlich höher.

Viel Spaß beim Kucken!

 

 

“Bitte, bitte kein Geld dafür ausgeben”

rambo

Nomen est Omen! Ähnlich passend, wie der alte John einst mit schwerem Geschütz eine Kleinstadt zersägte, scheint sich dieses softwaretechnische Kleinod auf PC und Konsolen aufzuführen. Rambo the video Game. Das gehört da so nicht hin. Nicht für 30 bis 40 Euro. Nicht mit einer Spielmechanik, die man von Smartphones oder Spielautomaten kennt.

Was denkt sich da der findige Entwickler? “Hey Jungs, kommt’s mal alle her, ich hab ne super Idee! Open World oder doch nur lineares Leveldesign mit spielerischer Handlungsfreiheit – Firlefanz. Ducken reicht.”

Mein Tipp an die Macher: skaliert das ohnehin unschöne HD runter, macht ein 1,99 EUR Preisschild ran und ab damit in die Appstores. Auf eine Runde in der Bahn würde ich mich vielleicht einlassen… weil’s der Rambo ist. Bis dahin reichen uns 5 Minuten Testvideomaterial wie das folgende der Pcgames.

Saga

Was macht eigentlich eine gute Science-Fiction Story aus? Raumschiffe die mit Lichtgeschwindigkeit fremde Galaxien und Planeten bereisen? Verschmitzter Weltraumschmuggler mit fellhäutigem Alien-Sidekick? Politische Machtspiele und epische Schlachten zwischen verfeindeten Weltraumvölkern?

Nun, wenn es eine Comicserie gibt, der es problems gelingt viele dieser typischen Sci-Fi Elemente zu einer dennoch sehr originellen Weltraumoper zu verpacken, dann wohl Brian K. Vaughans Saga.

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Brian K. Wer Nochmal?
Die wenigsten werden wissen, dass Brian K. Vaughan als Co-Produzent und Autor an der Serie Lost beteiligt war und derzeit auch als ausführender Produzent für die Stephen King TV-Adaption von Under The Dome mitwirkt.

Mal abgesehen davon, dass er bereits viele Bücher für Marvel und DCs Superheldenelite geschrieben hat (Batman, Spiderman, X-Men, …), genießt er auch als mehrfacher Eisner Award Gewinner unter Comicbuchlesern einen sehr formidablen Ruf durch vergangene Eigenwerke wie Y:The Last Man und Ex Machina.

Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit weit entfernten Galaxie…
Storytechnisch dreht sich innerhalb der ersten drei Saga Bände (Einzelausgaben #1-18) alles um eine intergalaktische Verfolgungsjagd zwischen dem desertierenden Liebespaar Alana u. Marko und all denjenigen, die mit dieser amourösen Konstellation nicht einverstanden sind. Die Heimatplaneten der Beiden sind seit langer Zeit erbitterte Feinde, die Kulturen und physischen Merkmale beider Völker sehr unterschiedlich. So besitzen die Lebewesen auf Alanas Welt Landfall Flügel und sind darüber hinaus hochtechnisiert, während Marko, geboren auf Landfalls Mond Wreath, eher aussieht wie ein Mensch mit Ziegenhörnen und sein Volk magiebewandert und spiritueller Natur ist. Beide Völker hegen ein politisches Eigeninteresse daran, dass niemand erfährt, dass zwei Individuen beider Spezies ein Liebespaar sind und schicken deshalb Kopfgeldjägder los auf eine Treibjagd durch die Galaxie.

Saga Volume I Cover

Die jungen Liebenden

Die Geschichte wird dabei retrospektivisch erzählt von Hazel, dem gemeinsamen Sprößling von Alana und Marko. Das Buch beginnt mit Hazels Geburt, verliert dabei aber keine Zeit für Sentimentalitäten, weil ihnen die Häscher beider Planeten direkt auf den Fersen sind.

the woes of birth

the woes of birth

Die weitere Handlung lebt vor allem durch das fortwährende Auf und Ab im Leben der jungen Familie. Vermeintlich ausweglose Situationen müssen gemeistert werden und ständig werden neue Nebencharaktere in die Story eingeführt, von denen man nicht immer weiß, ob sie dem Heldentrio Gutes oder Böses wollen.

Was das Buch aus dem Sci-Fi Einheitsbrei heraushebt ist vor allem der Humor der Serie, das für Sci-Fi Verhältnisse immer noch sehr schräge Universum (wie wär’s z.B. mit fliegenden Weltraummantarochen, gigantischen Riesenschildkröten mit Laseraugen und menschenähnlichen Robotern mit einem Fernseher als Kopfersatz) und die mitunter skurrilen Charaktere die man im Verlauf der einzelnen Kapitel kennen lernt.

Da wäre unter anderem einmal der Kopfgeldjäger The Will, der zusammen mit seinen Sidekick Lying Cat, einer überdimensonierten Katze die immer dann Laut gibt wenn jemand lügt, auf die Suche nach Alana und Marko geschickt wird. Nicht zuletzt die Attitüde des Kopfgeldjägers, sondern auch die humorvollen Dialoge mit seinem größtenteils stummen Sidekick erinnern gerne an die Dynamik eines Schmugglerduos aus einer anderen, umhin bekannten Weltraumsaga.

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Lying Cat

Neben einer wachsenden Liste an Feinden finden sich im Laufe der Geschichte auch immer wieder gemeinsame Verbündete. Das untote Geistermädchen Izabel, Opfer einer Landmine und deshalb seit jeher ohne Unterleib unterwegs, oder auch Markos Eltern, ergänzen die Crew auf dem gekaperten Holzweltraumschiff (ja richtig, Holz).

Und wo wir schon bei Holz sind: Wo gehobelt wird, da fallen ja sinngemäß auch Späne. Die Serie schreckt nicht davor zurück Charaktere sterben zu lassen und die Zeichnerin Fiona Staples ist nicht zimperlich wenn es um die Darstellung expliziter Inhalte geht. Generell richtet sich das Buch auch eher an eine erwachsene Leserschaft, neben blutigen Scharmützeln findet sich auch immer wieder mal nackte Haut in eindeutigen Posen.

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Ansonsten wirkt Fiona Staples Zeichenstil für Saga sehr lebhaft und organisch. Die Zeichnerin verzichtet auf die klassische Pen & Ink Methode zur Erstellung ihrer Zeichnungen, alle Bilder entstehen am Computer und für ihre Hintergründe verwendet sie oft digital nachbearbeitete Echtaufnahmen. Sie nutzt ein breites Spektrum an Farben, inspiriert sich dafür gerne an Videospielen und Japanischen Animationsfilmen.

Dieser sehr plastische Stil ergänzt sich wunderbar mit der facettenreichen Welt und den vielen, proportional und farblich sehr unterschiedlichen Kreaturen die Vaughan für sein Buch geschaffen hat.

Fazit
Für die Firefly und Star Wars Liebhaber da draußen ist Saga eine klare Kaufempfehlung. Aber auch für Genre-Neulinge und Menschen die nicht wissen, dass Kashyyk der Heimatplanet der Wookies ist, bietet Saga einen guten Einstieg in die Welt der Weltraumoperetten.

Die Bücher, davon erschienen bisher drei Bände, find sich bei jedem gut sortierten Online-Buchhandel (z.B. auch bei Amazon).

Dark Souls HD?

Zugegeben: als ich vor einigen Monaten das erste Mal über Lords of the Fallen las, war ich skeptisch. Ein Dark Souls Klon? Das kann nicht klappen! Vielleicht schafft man es, das Kampfsystem ansprechend zu kopieren… wie wir Dark Souls Veteranen wissen, reicht das bei weitem nicht. Atmosphäre und Leveldesign gehören mindestens genauso zu den Stärken des vermeintlichen geistigen Vaters – Dark Souls.
Dennoch: das folgende Video macht Lust auf mehr. Zumal hier zumindest die Grafikabteilung schon früher aufgestanden zu sein scheint. Und dann lieber noch nen motivierenden Klon eines guten Spiels gespielt, als 3 andere schlechte Games.

Whats uuuup?!

Käptn Komerz hat wieder zugeschlagen. Legendär wie nie zuvor: für Milliarden geht Whatsapp an Facebook. Dies wiederum ruft Käptn Obvious auf den Plan und der bläst kräftig in’s Horn der Kritik. Kritik am etablierten Whatsapp. Was man bis Dato, ob seiner Verbreitung trotz einiger Sicherheitslücken nicht nur geduldet, sondern auch fleissigst genutzt hat, wird langsam aber sicher tatsächlich hinterfragt. Die Suche nach Alternativen steht auf dem Plan. Zwei davon haben wir gleich kurz selbst ausprobiert und stellen Euch diese gern vor:

Telegram
Betriebssystem: Android, iOS
Kosten: kostenfrei

Die Regisitrierung erfolg wie bei Whatsapp via Telefonnummer. Einrichtung innerhalb weniger Minuten. Das Layout und die Funktionalität ist der von Whatsapp zum verwechseln ähnlich. Aus meiner Kontaktliste sind 3 Leute über Telegram erreichbar. (Vgl. Whatsapp: 94 Kontakte)

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+ sehr einsteigerfreundlich
- auch hier sieht man, welcher Kontakt wann zuletzt online war
- sehr wenige User

( mehr dazu )

Threema
Betriebssystem: Android, iOS
Kosten: 1,60 EUR (im Playstore)

Registrierung über Telefonnummer, mit Passwortverschlüsselung. Einrichtung ist ebenfalls in weniger als einer Minute erfolgt. Hier sind bereits 7 Leute aus meiner Kontaktliste. (Vgl. Whatsapp: 94 Kontakte) Ähnlichkeit mit Whatsapp ist unverkennbar, hier sind noch ein paar “Sicherheitsstufen” eingebaut, die man auf den ersten Blick nicht einordnen kann. Wir bleiben dran und daten up!

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+ man sieht nicht, wer wann zuletzt online war (lässt sich bei Whatsapp für Android nicht vermeiden)
- wenige User

( auch interessant )

Ob die Neuorientierung wirklich bestand hat und sich die Alternativen flächendeckend durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Im Endeffekt ist ein Messenger dann doch nur so gut wie seine Reichweite.

Scoutsen